Presse

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09.09.2019, 13:19 Uhr
Editha Westmann, MdL, erneut in den CDU-Bezirksvorstand Hannover gewählt

Die CDU-Delegierten aus dem Bezirk Hannover trafen sich in Hameln zu ihrem Parteitag, der unter dem Motto „30 Jahre Mauerfall“ stand. Neben einer von Editha Westmann vorbereiteten und moderierten Podiumsdiskussion zu „30 Jahre Mauerfall“, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dr. Maria Flachsbarth, MdB und parl. Staatssekretärin, wurde im Amt der Vorsitzenden mit 94,8 Prozent erneut bestätigt. Ihre Stellvertreter Dirk Toepffer (Hannover-Stadt), Dr. Frank Schmädeke (Nienburg/Weser) und Klaus-Dieter Drewes (Schaumburg) erzielten ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Editha Westmann aus der Wedemark wurde für den Kreisverband Hannover-Land mit einhundert Prozent wieder als Beisitzerin gewählt. Zuvor hatte Westmann bei der von ihr vorbereiteten Diskussion zu „30 Jahre Mauerfall“ Günter Nooke, Cornelia Kupsch und Dirk Toepffer auf dem Podium begrüßt. Nooke, der als Bürgerrechtler in der DDR an dem friedlichen Widerstand tausender Bürger beteiligt war, schilderte seine Sicht auf die bewegenden Tage rund um den Mauerfall. Cornelia Kupsch, die mit ihrer Familie über Ungarn in den Westen kam, berichtete über ihr Leben in der DDR und wie es zu ihrer Flucht in den Westen kam. Dirk Toepffer, erzählte von seinen persönlichen Erlebnissen am Abend des Mauerfalls und beschrieb den Wiedervereinigungsprozess als noch nicht abgeschlossen. Während der Diskussion zeigte Editha Westmann kurze Filmeberichte von der ersten Montagsdemonstration bis zum Fall der Mauer. „Das ist Gänsehaut pur – auch noch nach 30 Jahren“, kommentierte Westmann die emotionalen Bilder vom 09. November 1989. Die Delegierten des Parteitages stimmten ihr geschlossen zu und zeigten sich sehr angetan von der ausgesprochen interessanten Diskussion. Der Parteitag beschloss anschließend einen Antrag, der sich gegen das Vergessen der DDR-Diktatur richtet und u.a. Verbesserung bei der Rente für SED-Opfer vorsieht. Der erste Entwurf des Antrages war von Hartmut Büttner aus Garbsen erarbeitet worden, der sich seit Jahren für die SED-Opfer einsetzt.